Intel Graphic Media Accelerator (GMA) Treiber
Viele Leute haben eine GMA als deren Onboard Grafikkarte im Notebook. Es gibt meistens spezielle Treiber, die mit dem Notebook geliefert worden sind, welche auch meistens ohne Probleme bei Büroanwendungen funktionieren. Aber sobald man sich an 3D Beschleunigung macht, kommen die ersten Grafikfehler. Ein normaler Nutzer würde jetzt versuchen, die Treiber zu aktualisieren. Da aber die meisten Notebookhersteller wie Dell oder Toshiba verbieten, offizielle Treiber von Intel auf den Geräte zu installieren, kommt nur eine Fehlermeldung. Was nun? Man kann nun entweder warten, bis der Notebookhersteller eine neue Version frei gibt (was nie passiert) oder über einen kleinen Trick den Intel Treiber installieren. Mit neuen Treibern kann aber alles schlechter werden als vorher oder sogar das Windows komplett zerhauen. Deshalb sollte man es wirklich nur dann machen, wenn man es wirklich braucht.
Es hat zwar bei mir ohne Probleme funktioniert, aber das muss nicht heißen, dass es bei jedermann so klappt. Der Grund ist einfach: Intel liefert meistens neben der neuen Treiber auch neue Versionen vom Bios für die Grafikkarte. Der Hersteller hat aber vorher möglicherweise eine speziell modifizierte Version des Bios für den Chipsatz im Notebook. Ein neues nicht funktionierendes Bios könnte also das Notebook in einen verdammt teureren Ziegelstein verwandeln. Deshalb sollte man nur die Treiber installieren und nicht den Bios und hoffen, dass die neuen Treiber mit dem alten Bios gut zusammenarbeiten.
Um den Treiber zu aktualisieren, braucht man die ZIP-Version der Treiber, nicht den Installer. Nach dem Entpacken sollte man dann den Gerätemanager öffnen, rechts auf die Grafikkarte klicken und unter Eigenschaften auf Treiber aktualisieren klicken. Nun wählt man mehrfach die manuelle Variante aus, bis man ein Verzeichnis für den Treiber auswählen kann. Dort wählt man dann den entpackten Intel Ordner und wählt dann den neuen Intel Treiber aus. Der Treiber sollte nun sixh installieren. Wenn nichts böses dann passiert, hat man die aktuellen Intel Treiber.