Toshiba Portégé R400 – Edel aber enttäuschend
Ich habe mein R400 nun schon für eine Weile gehabt und ich muss sagen es ist toll! Ich hab es bei Toshibas „Love to Lead” Wettbewerb gewonnen, habe also nicht die UVP von € 3499 € gezahlt. Aber wenn man auf die Spezifikationen schaut, ist der Preis eigentlich gerechtfertigt für einen convertible Tablet-PC: Intel Core Duo ULV, LED Beleuchtung, 1,8″ Festplatte, UMTS HSDPA Verbindung und UWB Funk Dockingstation mit DVI (nicht in Preis mitbegriffen). Aber das war noch nicht alles: nagelneues Active Notification SideShow Display, Windows Vista Ultimate, Fingerabdruckleser, ein wunderschönes und robustes Design und vieles mehr. Das perfekte Notebook? Wo ist der Haken?
Ich möchte hier nicht sagen, dass ich den R400 nicht mag, Ich liebe es, Ich arbeite damit täglich, schleppe es herum in einem neuen Samsonite Pro-DLX Messenger Bag (€ 155), den ich extra für mein R400 gekauft habe. Aber es gibt einige Sachen, die mich schon enttäuscht haben. Wenn man sich die ersten 3 Teile aus der Spezifikation anschaut, die ich oben genannt habe, würde man vermuten, dass der R400 sehr Strom sparend ist. Ein Kollege bei mir auf Arbeit hat sich ein LG C1 gekauft, welches 6 Stunden aushält ohne LED Beleuchtung, der R400 hingegen macht schon nach 3 Stunden schlapp! Ich kann doch nichts Produktives machen in nur 3 Stunden! Es gibt zwar eine Extra Batterie, um die Laufzeit auf insgesamt 6 Stunden zu erhöhen, aber das würde wiederrum extra Gewicht bedeuten.
Die nächste paradoxe Sache ist die Soundkarte: Realtek HD 7.1. Super, aber der R400 hat nur einen Mono-Lautsprecher? Oh warte, ich kann es ja mit der UWB Funk Dockingstation nutzen. Aber nein! UWB ist in Deutschland nicht erlaubt! Also keine Docking Station, kein DVI, keine zusätzliche Schnittstellen und der geplatzte Traum vom Desktopreplacement…
Trotzdem muss ich sagen, der R400 ist toll. Ich würde es kaufen wenn ich es nicht gewonnen habe. Wenn Fragen noch zum Gerät sind, fragt mich einfach, ich werde die Emails auf jeden Fall beantworten. Das ist das Wenigste was ich für Toshiba machen kann, nachdem sie mir so ein wunderschönes Notebook geschenkt haben.